Gesamtverkehrskonzept Innenstadt

Die CDU-Stadtratsfraktion fordert die Stadtverwaltung auf, schnellstmöglich ein Gesamtkonzept für die Innenstadt zu erstellen, bei dem alle Mobilitätsformen mit einbezogen werden. Es sei zwingend, dass von Beginn an die Anwohner, die Unternehmen, die IHK, die Handwerkskammer, die Kreishandwerkerschaft, die Gastronomen, der Einzelhandel, die Schulen, die Interessenvertretungen für Radverkehr, die Behindertenliga und die Vertreter des Gemeinderats in öffentlichen Workshops beteiligt werden, fordert die CDU-Fraktionsvorsitzende Gabriele Gaiser.
Die Stadt Reutlingen habe ein hohes Verkehrsaufkommen gerade auch in der Innenstadt. Für die Geschäfte, den Einzelhandel, die Gastronomie und die Hotels sei es existenziell wichtig, dass Besucher und Kunden weiterhin in unsere Stadt kommen. Gleichzeitig gebe es eine hohe Zahl an täglichen Einpendlern wie Beschäftigte in Reutlinger Unternehmen und bei der Verwaltung. Auch Schüler der Beruflichen Schulen gehörten dazu, so Gabriele Gaiser.
„Daneben ist die Innenstadt aber ebenfalls ein attraktives Wohnquartier und dies muss weiterhin gefördert und unterstützt werden“, so der langjährige Stadtrat Andreas vom Scheidt. Da seien unterschiedliche Interessen der Anwohner und Verkehrsteilnehmer an der Tagesordnung. „Deshalb mache es keinen Sinn durch Einzelfallregelungen oder Sperrungen einzelner Straßen, den Verkehr in andere Wohngebiete und Straßen zu drängen“, führt Stadträtin Karin Villforth aus. Die Attraktivität von Reutlingens Innenstadt müsse für Bewohner und Besucher gleichermaßen erhalten bleiben.
Deshalb sei es nun entscheidend, dass in einem Gesamtkonzept der Verkehr in Reutlingen betrachtet und unter Einbeziehung aller Betroffenen (siehe o.g. Teilnehmer) ein Gesamtverkehrskonzept erarbeitet wird. Nur so könne ein gutes und sicheres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer – vom Fussgänger und Radfahrer über den ÖPNV bis hin zum motorisierten Individualverkehr - auf Dauer und zukunftsgerichtet ermöglicht werden. „Permanente Konflikte zwischen den unterschiedlichen, berechtigten Interessen können nur durch so ein Gesamtkonzept vermieden werden“, so Stadtrat Andreas vom Scheidt.

« Frank Glaunsinger steigt für die CDU in den Ring