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Meldung vom 31.01.05

Aufbruch 2005


Ein Novum für Eningen war die von über 160 Bürgern besuchte Jahresauftaktveranstaltung der Jungen Union und der CDU-Eningen, am Montag, den 2.2.2005 in der Grieshaberhalle. Mit Innenminister Heribert Rech, Daimler-Chrysler Vorstandsberater Matthias Kleinert und GEA-Verleger Valdo Lehari jun. trafen sich drei Spitzenvertreter von Politik, Wirtschaft und Medien mit Moderator Florian Weller zu einer Podiumsdiskussion.


Aufbruch 2005, wie geht es weiter, was rettet Deutschland aus der momentanen, düsteren Lage hatte der CDU-Ortsvorsitzende Dr. Rainer Ullrich in seiner Einladung gefragt.

 

Übermäßiger Dirigismus, zuviel Reglementierung, daran krankt unser Land, so Innenminister Rech. Wir sind zwar noch Wettbewerbsfähig, aber unser Wille im Wettbewerb zu siegen ist uns abhanden gekommen. Wenn es uns jetzt schlechter geht, so Rech weiter, dann müssen alle Bürger mitziehen und auch einmal mit weniger zufrieden sein. Dazu ist wichtig nicht nur mehr, sondern auch anders miteinander zu reden.

 

Die Globalisierung als Chance und nicht nur als Risiko zu sehen mahnte Valdo Lehari jun., denn sie schaffe auch in Deutschland neue Arbeitsplätze. Statt zu Jammern sollten die Deutschen sich auf ihre Tugenden besinnen: Keine halben Sachen machen und mit gesundem Selbstbewusstsein die Zukunft anpacken. Weniger Neid und Missgunst auf Seiten der Bürger sowie Transparenz und Glaubwürdigkeit auf Seiten der Politik so die Kernforderung des Verlegers.

 

Diese Meinung teilte auch der Daimler-Berater und Ex-Staatssekretär Kleinert: Vergessen wir doch unseren deutschen Pessimismus und zeigen wir stattdessen der Welt unser gesundes Nationalbewusstsein. Wir können doch Stolz darauf sein, was hier im Land geleistet wird. Auch den Blick über den Tellerrand forderte Kleinert: Wer einmal draussen in der Welt gelebt hat, kann Diskussionen über Dosenpfand oder die Rechtschreibreform nichts mehr abgewinnen. Alles wird schlecht geredet, weil nicht gut sein kann was nicht gut sein darf. Sich des Lebens freuen und nicht nur Klagen, so der Rat von Kleinert an die Zuhörer.

 

“Hören wir in Deutschland endlich auf mit dem Schönreden, aber auch mit dem ewigen Pessimismus”, fasste der CDU-Ortsvorsitzende Dr. Ullrich die

Kernpunkte der Disskusion in seinem Schlußwort zusammen.







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