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Meldung vom 15.11.15

Festakt zu Ehren des langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten Ernst-Reinhard Beck


Reutlingen. Anlässlich des 70. Geburtstages des ehemaligen Bundestagsabgeordneten und verteidigungspolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ernst-Reinhard Beck, lud der CDU-Kreisverband zu einem Festakt in den Reutlinger Spitalhof ein.


Manuel Hailfinger, Kreisvorsitzender der hießigen Christdemokraten, nannte Beck in seiner Ansprache einen „erfahrenen, sachkundigen und engagierten Verteidigungspolitiker, der stets der Sache diente“.

Besonders geschätzt habe er über all die Jahre an ihm, dass er die Welt, im Gegensatz zum politischen Gegner, nicht in Schwarz und Weiß aufgeteilt habe. Auch habe er nie die vermeintlich „ganz einfachen Antworten“ gesucht.

Als Hauptrednerin des Abends war die Vorstandssprecherin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und ehemalige baden-württembergische Ministerin Tanja Gönner zu Gast. Sie würdigte Beck als „einen Politiker, der immer wusste, wohin er wollte und der mir stets ein kompetenter Ansprechpartner nicht nur in verteidigungspolitischen Fragen gewesen ist“.

Auch Becks Nachfolger als Bundestagsabgeordneter Michael Donth hielt ein Grußwort an die Festgemeinde. Vor den zahlreich erschienenen Parteifreunden und Weggefährten bezeichnete er Beck als einen „Meilenstein“, einen „wichtigen Aktivposten in der Geschichte der CDU, vor allem hier im Kreis, aber auch weit darüber hinaus“.

Beck selbst freute sich zurück zu seinen Wurzeln zu kommen, denn der Spitalhof sei 20 Jahre lang die Aula des Friedrich-List-Gymnasiums gewesen so Beck.

Ernst-Reinhard Beck wurde am 31. August 1945 in Frohnstetten im Kreis Sigmaringen geboren. Er ist katholisch und seit 1971 verheiratet mit Renate Beck-Proföhr. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Frohnstetten und Sigmaringen, wo er am Humanistischen Gymnasium zur Schule ging. Nach seinem Wehrdienst bei der 1. Gebirgsdivision folgte ein Studium der Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaften an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Nach dem Lehramtsstudium war er zunächst am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pfullingen und von 1982 bis 2002 als Oberstudiendirektor am Reutlinger Friedrich-List-Gymnasium als Rektor tätig.

Ernst-Reinhard Beck war seit 1975 Mitbegründer und Mitglied der Redaktion von "Politik und Unterricht", herausgegeben von der Landeszentrale für politische Bildung.

Nach seiner Wahl in den Deutschen Bundestag am 22. September 2002 vertrat er dort den Wahlkreises 290 Reutlingen bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2013. Innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stieg Beck bis zum verteidigungspolitischen Sprecher auf und galt in Berlin und darüber hinaus als profilierter Verteidigungsexperte.

Innerhalb der CDU war er von 1979 - 1983 Kreisvorsitzender im Kreis Reutlingen und lange Jahre Mitglied des Landesfachausschusses für Außen- und Sicherheitspolitik.

Beck erhielt für sein Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande.

 

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von Andreas und Renate Schumacher.

 







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