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Meldung vom 24.02.10

Beck: Vorwürfe ohne Vorverurteilung prüfen


Zu den erneuten Veröffentlichungen des Wehrbeauftragten zu fragwürdigen Ritualen bei der Bundeswehr erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ernst-Reinhard Beck MdB:


Die jetzt bekannt gewordenen Vorwürfe über entwürdigende Aufnahmerituale müssen genau untersucht werden. Vorverurteilungen oder ein Generalverdacht gegen die gesamte Bundeswehr wären allerdings fehl am Platz.

Die Bundeswehr ist Spiegelbild der Gesellschaft. Dies gilt leider nicht nur im Positiven. Gesellschaftliche Phänomene wie Alkoholexzesse und Initiationsriten finden unweigerlich auch den Weg in die Streitkräfte. Dies relativiert allerdings die Geschehnisse weder, noch entbindet es die zuständigen Vorgesetzten von ihrer
Pflicht zur Aufklärung und Ahndung.

Eine abgewogene Vorgehensweise, wie durch Verteidigungsminister zu Guttenberg in Gang gesetzt, trägt den Umständen in angemessener Weise Rechnung. Nach der von ihm angekündigten Aufklärung gilt es, dafür Sorge zu tragen, dass sich solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr ereignen.







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