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Meldung vom 22.12.11

Adventsbesuch in Afghanistan


Gemeinsam mit Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière reiste der Reutlinger CDU-Bundestagsabgeordnete Ernst-Reinhard Beck am 21. Dezember zu einem Adventsbesuch zu den deutschen Soldaten in Kunduz und Masar-e-Sharif.


Berlin. (phr) Gemeinsam mit Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière reiste der Reutlinger CDU-Bundestagsabgeordnete Ernst-Reinhard Beck heute zu einem Adventsbesuch zu den deutschen Soldaten in Kunduz und Masar-e-Sharif. „Unsere Soldaten feiern fern ihrer Familien und weitab der Heimat Weihnachten. Ich möchte mit diesem Besuch meine Solidarität, meinen Dank und Respekt ausdrücken,“ sagte Beck kurz vor Abflug.

 

Erste Station des unangekündigten Blitzbesuches ist der Luftwaffenstützpunkt im usbekischen Termez, von wo es dann mit Bundeswehrhubschraubern ins afghanischen Kunduz geht. Dort steht zunächst ein Gang zum Ehrenhain für die im Einsatz gefallenen deutschen Soldaten auf dem Programm. Daran im Anschluß treffen sich Beck und de Maizière zum Lagevortrag beim örtlichen Kommandeur.

 

Von besonderem Interesse ist für Beck das Gespräch mit Soldaten des Ausbildungs- und Schutzbataillons. Deren Aufgabe ist die Ausbildung von Angehörigen der Afghan National Army (ANA), die immer mehr Aufgaben der deutschen Soldaten übernimmt. „Ein geordneter Rückzug ist erst möglich,“ so der verteidigungspolitische Sprecher Beck, „wenn afghanische Soldaten in ausreichender Zahl und mit guter Ausbildung unsere Aufgaben übernehmen“ - für Beck daher der Schlüssel für den Erfolg.

 

Nach rund einstündigen Flug erreicht die Delegation dann das deutsche Regionalkommando Nord. Von hier aus wird der zivile und militärische Einsatz aller Nationen in Nordafghanistan gelenkt. In einem vertraulichen Gespräch informiert Generalmajor Markus Kneip über die derzeitige Lage im Operationsgebiet. Auch hier stehen die Fortschritte in der Ausbildung von afghanischen Soldaten im Fokus.

 

Höhepunkt in Masar-e-Sharif ist eine gemeinsame Adventsfeier mit den Angehörigen des deutschen Einsatzkontingentes ISAF. Auf den rund zweistündigen Gedankenaustausch freut sich Beck am meisten. „Ich hoffe, die Soldaten nutzen das direkte Gespräch, um ihre Sorgen und Nöte vorzutragen. Dann könnten wir im Verteidigungsausschuß darauf reagieren und gegebenenfalls umsteuern.“







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