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Meldung vom 05.04.07

CDU-Mittelstandsvereinigung über die wirtschaftliche Entwicklung in China


Der Unternehmer und stellv. Vorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung Hans Arnold aus Münsingen berichtete in einem Vortrag über die wirtschaftliche Entwicklung in China. Der Firmengründer der Fa. Mewesta konnte im Rahmen einer Unternehmerreise der Landesregierung Baden-Württemberg seine Eindrücke beschreiben und über die Kontakte zu Chinesischen Firmen berichten.


Zu dieser Informationsveranstaltung konnte der Vorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung, Dr. Gerd Gaiser, zahlreiche interessierte mittelständische Unternehmer begrüßen, die sich über die Eindrück der Unternehmer Hans Arnold und Emil Schmid direkt informieren wollten. Die Landesregierung Baden-Württemberg veranstaltet diese Reisen für mittelständische Unternehmer, um die Grundlagen für eine wirtschaftliche Kooperation von Firmen mit Unternehmen in China zu schaffen. Aufgrund von vorbereiteten Gesprächen mit chinesischen Wirtschafts- und Regierungsvertretern können die deutschen Unternehmer direkten Einblick in den chinesischen Markt und die dortigen Firmenschwerpunkte erreichen. Während der 8-tägigen Reise, die in Dalian, einer Hafenstadt mit 4,5 Millionen Einwohnern beginnt, finden täglich Kooperationsbörsen statt.

Das Koopertationsbüro des Wirtschaftsministeriums organisiert diese Gespräche entsprechend den Aufgabenschwerpunkten der Unternehmen.

Während der Delegationsreise werden die wesentlichen Wirtschaftsmetropole Chinas mit ihren unterschiedlichen Produktionsschwerpunkten besucht. Während in Dalian der Schiffsbau, die Schwerindustrie und die Elektronik vorherrschen, liegt der Schwerpunkt in Shanghai im Bereich der Automobilzulieferung und Textilindustrie. Hans Arnold zeigte auch Bilder von einem neuerbauten Industriegebiet in Taicang, das bereits innerhalb von kürzester Zeit mit 2000 Firmen, zum Großteil aus Deutschland, besiedelt wurde.

Im Süden Chinas, in Kanton, werden weltweit 90 % aller Handys und Mobiltelefone hergestellt.

Der mitgereiste Unternehmer aus Sonnenbühl, Emil Schmid, machte deutlich, daß die Unternehmen in Deutschland nur noch mit hochwertigen Produkte auf dem Weltmarkt konkurrieren können.

Den Abschluß der Reise bildete der Besuch in Hongkong.

Zusammenfassend erläuterte Hans Arnold, daß viele deutsche Firmendiese Kontaktbörsen in China nutzen, um eine Produktion in den neuen Wirtschaftszentren zusammen mit chinesischen Partnern aufzubauen. Dieser Standort ist für viele Unternehmen deshalb so attraktiv, weil billig produziert werden kann, da das Lohnniveau niedrig ist und für Massenproduktionen deshalb sehr günstig ist.

Bei der anschließenden Diskussion betonte der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung, Dr. Gerd Gaiser, daß es für deutsche Unternehmen wichtig sei, sich diesem immensen Markt zu stellen und die dortigen Entwicklungschancen zu nutzen, da China bereits heute die viert größte Wirtschaftsmacht der Welt sei.







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