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Auf seiner jüngsten Sitzung hat der CDU Kreisvorstand die im vom Bundesvorstand verabschiedeten Leitantrag für den kommenden CDU-Bundesparteitag geplante Neuordnung des Schulsystems abgelehnt. Er sprach sich klar für die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems aus. „Die Überlegungen der Bundes-CDU haben bei unseren Mitgliedern zu Empörung und Unverständnis geführt. Die Schulen in Baden-Württemberg zeigen, dass das dreigliedrige Schulsystem ein Erfolgsmodell ist. Das Zusammenlegen von Haupt- und Realschulen zu einer sogenannten Oberschule wäre ein Angriff auf die Zukunftschancen unserer Kinder und würde erfolgreiche Schulmodelle wie z.B. die Realschule zerstören“, so der CDU-Kreisvorsitzende Florian Weller. Er verwies darauf, dass die Bildungspolitik aus gutem Grund Ländersache sei und man aus Sicht des Landes jeglichen Bestrebungen, die dem Bildungsföderalismus entgegenliefen, eine Absage erteilen müsse.
Der Landtagsabgeordnete und Bildungsexperte Karl-Wilhelm Röhm kündigte an, dass die CDU-Fraktion im Stuttgarter Landtag für die Beibehaltung der bestehenden Strukturen kämpfen wird. Er zeigte sich genauso wie alle Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes besonders überrascht darüber, dass die Bildungskommission der Bundes-CDU nun auch in der Schulstrukturpolitik eine Abwendung von bisherigen Grundpositionen der Union vorschlage.
Weller und Röhm kündigten an, dass sich der Kreisverband intensiv mit den Leitantrag für den Bundesparteitag auseinandersetzen und beim Bundesparteitag eine Reihe von Änderungsanträgen einbringen werde. „“Gute und differenzierte Bildungspolitik war immer ein Markenzeichen der CDU und wir wollen alles tun, damit dies auch in Zukunft so bleibt,“ so Röhm.
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